26. September 2006

New Season, Old Habits.

Wir sind wieder da! Gut, einige waren quasi nicht weg, aber jetzt sind wir fast alle wieder am Start. Und machen das Übliche. Labern, Feiern, Gammeln, also ja Trinken. Hier und da Serien konsumieren. Ohne viele Worte, die Bilder vom Wochenende sprechen für sich.



Ein netter Partymarathon, natürlich Hausgemacht.
Aber heute auch schon die Nachteile des Semesteranfangs geschmeckt: Kein Parkplatz vorm Haus 4, oder auch nur Ansatzweise in der Nähe, unnötiger Andrang in der Mensa, und das schon vor 13 Uhr, und und und... Die alltäglichen Aufreger Mittweidas eben.
Deswegen folgt in Kürze sicher das Beruhigungsprogramm, naja ihr wisst ja. Wie heißt es doch, wer hart arbeitet darf auch Feiern!
Btw, Linkliste Upgedatet.

22. September 2006

Die unterträgliche Leichtigkeit des Seins....

...oder so ähnlich. Mal schnell die Woche Revue passieren lassen. Hier geht ja nicht viel, außer uns schnell die Puste aus, oder auch genannt, Vergehen von Lust und Laune. Aber, Mittweida baut ja auf die Leute, das machts dann doch ganz hübsch.
Montag war Claudia da, zu Salat mit Putenstreifen gabs ein paar Episoden Will & Grace aus der Konserve. Und natürlich Alkohol.
Dienstag war relaxter, da gibt man sich dem neuen Super-Serien-Dienstagabend hin. Natürlich mit Alkohol.
Mittwochs gab's erstmal Arbeiten für die gute Sache, Making Of für Mediennacht aka Fachhochspiele. Wie und wo und was, na wir wollen mal nicht zuviel Vorweg nehmen, gelle?
Abends ließen wir die Party fallen, nach der alle geschrien hatten, aber am Ende keiner kam....
Also auch hier, erstmal ne Runde glotzen, dann mit Anni ein paar Bierchen zischen. Und Baileys. Und Bacardi.
Aus der Reihe fiel dann der Donnerstag! Heute mal verlinkte Blog-User aka alte Freunde besuchen.
Ja die Bayernfraktion unter sich, lustig wor's! Da gab's erstma gscheit a por Weißwürscht! Und natürlich ordentlich Blau-Weiße Konversation.
Den Rest des Abends wurde dann aber mit Film kucken, Bier trinken und dünnes Reden verbracht. Drei Filme hättens werden können, aber einen mussten wir abrechen, weil wir einfach was vermisst haben, ach ja, die Handlung....
Aber sowas Kompensiert man schnell mit zwei anderen guten Filmen. Der Alk wurde ja schon oben erwähnt.
Freitag war ne typische Mittweida-Mischung. Meetings, Freunde aufn Kaffee treffen, den Abend vergammeln. Gut, man musste ja auch früh raus. Nicht so früh wie morgen, da geht's mal wieder Postlern.

Zum Schluss noch ein paar Anmerkungen, diese Woche hatten wir ja quasi die ersten Vorlesungen. Über die sogenannten Blockwochen dürfen wir, sagen wir einfach mal, geteilter Meinung sein... Ich sage nur Amak-Jogis.....
Mein neuer Suchtfaktor: das neue Album der Scissor Sisters, Ta-Dah!
Mein liebster Zeitvertrieb/Zeitfresser: YouTube.
Hier ein paar postaffine Kostproben: Bitte.

Die nächsten Posts werden besser, denn ab morgen beginnt ja auch die Rainbow-Wg Party -Session WS06/07 aka Staffel 4! Da wird nicht mehr geschwächelt, wir geben Vollstoff!

Ps: Wir saufen hier nicht jeden Tag, aber wir versuchen es zumindest!

18. September 2006

Munich Kicks Ass!

Lang war sie die Woche, aber höchsterfreulich. Zumindest endete sie so. Vor lauter Pseudo - Jetset - Leben kommt man ja gar nicht zum Bloggen.

Deshalb die Woche kurz: Mittwoch eine schier unglaubliche Party in Chemnitz. Fuchsbau, 99 Cent, Chemnitzer Jogis, ganz Arm. Ich muss da nicht ins Detail gehen, das hat zum Glück schon Stefan.

Nächster Halt, Donnerstag Abend, Party im Studentenclub Mittweida. Der Anlass war wohl der ,,Willkommen in der Einöde" - Einstand für unsere ausländischen Studenten. Egal, hauptsache Club, und mit der Rumpfcrew saufen als gäbe es keinen Morgen. Nebenbei, Neues gab es zu entdecken, Geschichten zu erzählen, und Spass, klar der Spass kam alles andere als zu kurz. Ein klasse Abend, bitte mehr davon dieses Semester!

Zweifelsohne aber diese Woche, das Highlight par excellence, die Wiesn! In München heißt's seit Samstag Mittag wieder: ,,O'zapft is!" Das größte Volksfest der Welt ist nicht umsonst auch eine der geilsten Absturzparties der Welt.
Saufen bis der Arzt kommt, das den ganzen Tag, bereits ab Vormittag und alle finden's gut und machen mit. Sowas kenn ich sonst nur von italienischen Hochzeiten.
Ja liebe Mittwei- deraner, so schaut's des aus, wenn München feiert. Da könnt ihr euch mal ne Scheibe von Abschneiden. Für die Zahlenfreaks, wir waren im Augustinerzelt, und mit uns ca 7000 andere Feierlustige. 6,5 Millionen Besucher werden dieses Jahr erwartet, und nach einer Weile kam es mir so vor als wären die alle mit uns im gleichen Zelt. Von Luft&Wärme her hätte es passen können, aber das war einem nach der zweiten Maß dann auch egal.
Es wurde öfter aber auch mal Platz geschafft, von den semi-freundlichen Security - Gorillas, die hier und da mal ein paar besoffene Pöbler Männer, die leicht über dem Pegel waren, aus dem Zelt zerrten geleiteten. Das kriegt man aber nur am Rande mit, hat man doch genug damit zu tun, beim Tanzen auf den Bänken nicht das Gleichgewicht zu verlieren....
Im Großen und Ganzen, eine Supergaudi, wie der waschechte Bayer sagen würde. Für jeden zu empfehlen. Zwei Anmerkungen an mich selbst und andere zum Schluss, fürs nächste Jahr: 1.) a ordentliche Trachten kaufen, 2.) Training: Regelmäßig Starkbier aus der Maß saufen!
Ps: Altbekannt, zuviel Bier in zu kurzer Zeit macht Gaga.

12. September 2006

Arbeitsübung heute: Wir erahnen Geschäftstermine dank Hellseherrei.

Das zumindest ist das Wunscharbeitsprinzip von Mittweida, das erspart uns auch die lästige Kommunikation. Kommunikation ist das A und O in den Medien? Bullshit. Kommst du nicht von alleine auf den Termin, hast du am Set auch nichts verloren. Freunde, please don't take it personally!

Aber lieber zu angenehmeren Dingen, als dem üblichen Mittweidaproblemchen.

Der Oktober nähert sich langsam, und damit zumindest in den Staaten der Start unzähliger neuer Seasons von tollen, uns ans Herz gewachsenen Fernsehserien! Bei uns geht's heut endlich los, die zweite Staffel von Desperate Housewives. Wurde auch Zeit.
Die Ami's sind da schon weiter, da gehts bereits in Runde drei. Müssen sich aber auch noch gedulden bis Ende des Monats.
(Update: Mehr zum Besabbern)

Mehr Serien: Gilmore Girls, Staffel Sieben! Macht natürlich nur Spass, wenn man die sechste schon gesehen hat, also nicht wie hier, wo sie gerade erst anläuft. Es ist zum Weinen, beispielsweise in England oder Spanien laufen die Serien Staffelsimultan wie in Amerika. Deutschland hat's halt irgendwie nicht drauf.

Ein noch traurigeres Beispiel hierfür: Nip/Tuck. Prosieben zeigte uns sechs Episoden der zweiten Staffel Anfang des Jahres, und dann war Schluss. Da fällt mir doch Spontan die Frage ein: Was solln der Mist? Auch hier Beispiel Amiland, letzte Woche gestartet Season Vier! Und hier noch was für Auge und Ohren. Übrigens, der Methadonfaktor an Nip/Tuck, wenn die Season vorbei ist, gibt's endlich die sechste von TwentyFour!
Viva la Televisione!

11. September 2006

TwentyFour für Arme - oder warum die Tage in Mittweida besonders lang sind....

Die Tage können hier sehr lang sein, besonders wenn man den Tag zuvor zu Tief ins Glas geschaut hat...
Hier also der Summary der letzten Tage:

Samstag. Nach frustdurchzechter Nacht um 6 Uhr aus dem Bett gefallen, halbe Stunde später Arbeitsbeginn. Der Tag war lang, oder kam er mir nur so vor, weil ich noch halbstraff war? Who know's. Mitgeschwungen hat jedenfalls noch der jugendliche Leichtsinn. Beim überflüssigen eleganten Sprung über eine kleine Hecke abgerutscht, umgenickt und auf der Fresse gelandet... Vor dem Postbus liegend fiel es mir wieder ein, darin war ich schon 10 Jahren nicht gut, also warum jetzt? Btw, damit wurde ich, was das Arbeiten anging, natürlich auch nicht schneller....
Den Abend wollte ich daher entspannt ausklingen lassen, der Fuß brauchte ohnehin Ruhe. Eine gute Idee: Eine Partyeinladung absagen. Eine schlechte Idee: Sich zu einer anderen überreden lassen. Location: Leipzig. Irgendein AssiClub. Der Filmtitel wäre gewesen: Gorillas im Nebel. Leider nicht zu finden: Sigourney Weaver. Dafür eine unmenge an Nebel, darin eine Horde aufgepumpte, E-schmeissende Jogis mit einem IQ nicht höher als Zimmertemparatur, die wie Affen herumjuckeln zu unglaublich grottiger Mucke. Die Sorte Techno, über die wir uns früher immer lustig gemacht haben, Stichwort Klischee-Techno-Ossi.... Im Bett war ich um 6 Uhr früh. Ein langer 24 Stunden Tag. Jack Bauer hat da für gewöhnlich mehr Spass...

Am Sonntag war also erstmal ausschlafen angesagt. Danach haben wir uns alle kräftig wegen der Montag stattgefunden Onlineeinschreibung irre gemacht/machen lassen. Wie denn nun, was denn nun, und ab wann überhaupt? Mit anderen Worten typisch Htwm, undurchsichtig unnötig, und überflüssig. Genausospannend, der Zeitpunkt. 12 Uhr. Ja wann? Nachts? Nein, das hatten wir schnell raus. Mittags! Toll. Da ging dann nix, Server überlastet. Panik macht sich breit. Entwarnung, neue Deadline, 15 Uhr. Und dann gings doch schon früher, na super. Die Stimmung im Haus 4 war jedenfalls bombig. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als wirft man ein paar Knallerbsen in einen Stall schlafender Hühner. Bon Appétit!
In Mittweida geht halt doch was. Leider nur die Substitution von dem was es sein sollte.

7. September 2006

Suffering from a delusional Disease...

Nein, nicht ich, sondern ein neues von mir entdecktes Krankheitsbild.
Aber fangen wir beim Anfang des Tages an.
Heut nur in Kurzfassung, da ich für das neue Layout des Blogs schon zuviel Zeit verbraten habe heute....

Die Timeline: Früh aufgestanden, um den von der Post beim Betriebsarzt angesetzten offiziellen Termin in Chemnitz wahrzunehmen.
Diagnose, reine Routine, bin Arbeits- und Fahrtüchtig.
Danach Kurzbesuch bei Ikea (wenn man schon mal in Chemnitz ist), nur eben den neuen Katalog und ein paar Anregungen holen, (ok, ok, den obligatorischen HotDog essen, das musste sein).

Den Nachmittag wurde in Mittweida mal wieder nur rumgehangen dem Blog ein neues Layout verpasst. Abends nach ein paar unschönen Absagen (MS-Syndrom) gings ab ins Kino. Der Animationsfilm ,,Cars". Als Freizeit-Filmkritiker bleibt die Kritik natürlich nicht aus. Zuerst das Zuckerbrot, die Grafik ist wirklich der Hammer, Pixar übertrifft sich mal wieder selbst. Die Peitsche: Die Story hätte durchaus etwas mehr hergeben können. So eine Storyline würde beispielsweise gut zu Hugh Grant und Rachel Weisz passen. Traurig, denn das Animationsfilme gute Handlungen nicht ausschließen müssen, hat uns Pixar doch schon bei ,,Die Unglaublichen" oder ,,Toy Story" bewiesen.

Am Rande noch unsere eigene Rahmenhandlung. Mit im Kino, Mittweideraner Assis Mitbürger, die sich beim Vorfilm zwar lautstark über den fehlenden Ton beschweren, aber natürlich nichts dagegen machen...

Am Ende des Abends präsentierte sich Mittweida noch von seiner schönsten Seite, leergefegte Straßen, bis auf eine Katze, die gerade munter und fröhlich dabei war, auf dem Gehsteig genüßlich etwas zu verspeisen. Nein, keine Maus, sondern einen Haufen Mittweideraner Spritti - Kotze. Guten Appetit.

3. September 2006

Die Jugend von Heute!

Vielleicht werde ich ja einfach zu alt, oder bin es schon, aber Kinder, ein Die Happy Konzert mit einem Heavy Metal - Pogen-bis-der-Arzt-kommt - Konzert verwechseln, ist nicht nur überflüssig wie ein Anruf beim Ficken, sondern arm.
Aber das nur Rande.
Gestern war ich ja beim Rock am Fluss in Dresden, for Free thx to Guestlist-Entry. Wie üblich, vor dem Spass kommt die Anstrengung. Meine Begleiter Parken am weit weit weg von der Event Location. ,,Das ist nicht weit" war der Satz, der alle zwei Minuten fiel, auf die Frag ob wir bald da sind, und wir Kilometerweit liefen. Dresden ist halt nicht Mittweida, gelle? (zum Glück, allerdings, auch hier fahre ich inzwischen alles an, denn laufen sollte man nur aus zwei Gründen: Wenn man auf der Fluch ist, oder brennt.)
Wir waren jedenfalls noch rechtzeitig da. Erster Act, Madsen. Songs aus dem ersten und zweiten Album. Nett. Reißen aber nicht vom Hocker, mich zumindest nicht.
Nach kurzer Umbauphase endlich: Die Happy!
Rocken das Publikum wie immer, mit dabei drei brandneue Songs des bald erscheinenden Albums, Saugeil.
Nicht so schön, der Versuch das Konzert in der ersten Reihe zu genießen. Nach 20 Minuten auf die Fresse kriegen vom pogenden Pöbel Rückzug ins Klangdreieck. Genügend Fotos hatte ich ja bereits. Anderthalb Stunden hat die Power-Frontfrau gegeben, also ein rundes Programm.
Danach gabs noch After-Show-Party, leider keine Ahnung wie die war, denn wir sind los, auf eine elitäre Studentenparty in der Neustadt. Also wieder viel und weit laufen...
Der Innenhof der Studenten - Kommune Wg und auch die Wohnungen an sich wirkten wie die B14 aus Dresden. Die Leute die dort feierten waren, ohne gleich wieder unnötig Medieneltitär wirken oder klingen zu wollen, sehr alternativ. Der Eindruck bestätigte sich, nachdem wir Bekanntschaft machten mit Leuten, die so Alternativ aussahen wie sie hießen/was sie studierten. Eine Braut namens Rahel (Studiengang Soziale Arbeit) und ein Typ namens Hedwig (ja richtig gelesen) (Studiengang: Das wollten wir zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr wissen....) Also nur ein kurzer Abstecher in die Dresdner Studentenszene.
Auf dem Heimweg noch ein witziger Anruf, eine andere MW-Fraktion ging lieber nach Chemnitz auf ne Mensa Party, und weils wohl wie zu erwarten Mist war, hatten sich alle inklusive des Fahrers besoffen.... Cu next drink!

2. September 2006

Es geht bergauf, oder zumindest weiter.

Und wieder eine Woche quasi hinter mir gelassen.
Was war los? Montag "inoffizielle" Einzugsparty von Marcus. Mit dabei, sein Bruder und sein Kumpel Jörg. Von der Rainbow Wg, nur Stefan und ich. Und natürlich die Medienelite der Mediennacht aka die Wenigen, die trotz Semesterferien hier rumgammeln sind.

Ansonsten war die Woche nicht viel los mit uns hier.
Donnerstag bis Samstag Kurzaufenthalt in Hof, Haus und Hunde sitten.Donnerstag Abend Kino, Miami Vice.
Toll adaptiert, wenn man bedenkt, das der Streifen genau wie die Serie aus den 80ern auch komplett Sinn- und Handlungsfrei war. Hauptsache Bumm Bumm.
Freitag wurden dann Verwandte und ein paar verbliebene Hofer Freunde abgefrühstückt, damit nicht wieder das Geschrei losgeht, man sei in der Gegend, aber meldet sich nicht.

Wieder zurück in Mittweida, da warten nicht nur große Taten, sondern auch große Konzerte auf uns. Heut geht's einmal für Lau via Gästeliste (vielen Dank hier an Ines Mittag) zu Madsen und Die Happy. Rock am Fluss nennt sich der Spass, findet am Elbufer statt. Bin schon gespannt, die Kamera ist klar mit dabei, Bilder und Bericht folgen.