Dennoch muss es Grenzen geben.
Endemol produziert die „Große Spendershow."
Bizarr.
Meinungen?
In the line of fire, we all stand alone.
Dennoch muss es Grenzen geben.
Endemol produziert die „Große Spendershow."
Bizarr.
Meinungen?
Essentieller sind doch andere Dinge.
Wie etwa die Frage, wieso immer wenn ich es eilig habe, vor mir an der Kasse im Supermarkt eine alte Frau oder alter Mann es vorzieht, mit ein und zwei Cent Münzen, die sie das letzte Jahr angespart haben, ihren fälligen Betrag von 7,63 Cent zu zahlen.
Gleiches gilt für den Bus oder die UBahn zum Thema Eile. Entweder fährt mir die UBahn vor der Nase weg, trotz elegant hingelegten Spurts, oder der Bus. Oder beides kommt wider erwarten gar nicht. Plastisches Beispiel Bus, auch wenn auf dem Plan steht, „kommt alle zehn Minuten“, wieso dauert’s dann doch mal 15 oder 20 bis sich was tut?
Eine Frage die sich mir die letzte Zeit wieder aufgedrängt hat, ist woher Menschen die Zeit nehmen, sich dem Putz- und Ordnungswahn soweit hingeben zu könne, das es schon an Putzneurose bis Putzpsychose grenzt. Gibt’s denn wirklich keine anderen, essentielleren Probleme? Mein Tipp, ein paar Valium schmeissen, oder nen Psychiater aufsuchen. Sprüche wie „Ich hab noch zwei Bartstoppeln im Waschbecken im Bad gefunden“ oder „Dein benutzter Frühstücksteller samt Messer stand heute den ganzen Tag in der Spüle“ müssen einfach nicht sein.
Auch witzig, gespannt bin ich, wie wohl mein Mobilfunkanbieter reagieren wird, wenn ich meine Homezone schon das dritte mal in vier Monaten ändere. Und ob sie meine Kündigung bekommen haben, denn mir reicht’s.
Zuguterletzt ein schönes Zitat, das ich bei der Recherche gefunden habe: „Wenn es wahr wäre, dass Videospiele Kinder negativ beeinflussen. Hätte Pac Man das getan, würden wir heute durch dunkle Räume irren, Pillen fressen und elektronische Musik hören. ;)
Normalerweise liegt in der Kürze die Würze. Deshalb empfehle ich lesefaulen Menschen, nur die den ersten Absatz zu lesen, und sich den Rest zu denken. Eine Lösung zum Problem Lesen: Ich habe soviel schlechtes über Zigaretten, Alkohol, Drogen und Sex gelesen, das ich beschlossen habe, mit dem Lesen aufzuhören.
Ich bin ja praktikumsbedingt den ganzen Tag damit beschäftigt, zu recherchieren. Dann Leute anzurufen, Daten und Fakten zu sammeln und dann wieder zu recherchieren. Brauchbare Inspirationen, für eventuelle Themen, liefern da eben doch auch Zeitungen und Portale mit eindeitigem Bekennerdefizit.
Ich will mich gar nicht großartig darüber auslassen, das wir in den Zeitungen nichts mehr über den hier lesen, seit wir den hier haben. Ich glaube so was nennt man, gegen einen Jüngeren ausgetauscht werden. Wirklich egal ist mir auch, welcher Hungerhaken jetzt die nächsten Tage durch die Presse als unsere neue Supermodelhoffnung gehypt wird, die letzte ist ja auch längst vergessen.
Oder ein paar dummdreiste Radprofis. Wenn ihr schon Drogen schmeisst, für bessere Leistung, dann solltet ihr nicht so dämlich sein, euch dabei erwischen zu lassen. Oder es einfach bleiben lassen. Fair play und so, gelle. Von der anderen Seite betrachtet, wenn ihr schon bis Oberkante vollgepumpt seid mit diversen Dopingzeug, sollte man dann nicht vorzeigbare Erfolge bei der Tour de Dope haben? Am Ende gilt auch hier, ist mir Rille wie Furche, was ihr euch reinpfeift.
Die Krönung des News-Journalismus lieferte mir allerdings die Meldung über ein zerbombtes Gebäude des Fernsehsenders ABC. Schrecklich, möchte man meine, werden dort doch die Serien „Desperate Housewives“ und „Brothers & Sisters“ produziert. Bei genauem Lesen stellen wir fest, das es sich dabei nur um das Fucking Gebäude samt Insel des Senders bei Second Life handelt! Mir drängt sich da die Frage auf, ist unser Leben denn wirklich schon so langweilig, das wir jetzt schon Newsmeldungen aus Second Life brauchen?
Erschreckend. Mir ist ohnehin noch recht unklar, wie hochgradig Nerd man sein muss, um seinen Hauptteil der Freizeit vor dem Rechner in einer Pseudo-Realität zu verbringen. Versucht es doch ab und an mal mit dieser Realität. Meistens ist sie gar nicht so schlecht. Und wenn ihr hier was in die Luft jagt, haben wir wenigstens alle was davon.
Probably not, but close to it.
Effektvoll zurückgemeldet, zumindest genug Eye-gecatched.
In diesem „Sinnfrei-kurz vor der zwei Stunden Mammut Mittwoch Konferenz“ geb ich ganz faul einfach nur bla bla zum besten. Fast Food Guerilla Blogging quasi.Teilweise geklaut, und da mach ich nicht mal nen Hehl draus.
Geklaut Nr.1: Apple Qoutes: “They say if you play a Microsoft CD backwards you hear satanic messages. That's nothing, because if you play it forwards it installs Windows.”
Ok für den Einstieg, oder?
Geklaut Nr.2: Ein preiswerter Reiseweg nach New York? Einfach schwimmen, zumindest wenn man auf Google Maps vertrauen darf. Einfach mal selbst ausprobieren.
Was gibt’s sonst noch in der Bloggosphäre? Dietze war wohl mal wieder bei Pbf, (warum tust du dir das nur an? Und ein wenig Solarium würde hier doch perfekt dazu passen!) und beschwert sich sonst über blöde Mucke (Elektroschlager? Warum auch nicht.)
Lantzschi beschwert sich über Quotenreiterei bei den Fernsehleuten. Gut, L Word läuft jetzt wohl nicht mehr, was euch aber sicher nicht dran hindert, es trotzdem zu sehen. Gut, Queer as folk ist jetzt auch erst mal in der „Sommerpause“ und auf Will & Grace Staffel 8 warte ich auch schon länger. Btw, versprochen wurde sie bereits ab Ende 2006/ Anfang 2007, und jetzt haben wir – hoppla – fast Juni.
Ansonsten gibt es neben diesen Ereignissen noch andere Aufschlussreiche. Berlin macht mehr Spass, wenn das Wetter schöner ist. Wenn man weniger Arbeiten muss. Wenn man zu Partydates nicht versetzt wird. Wenn die Kollegen deinen Arbeitsaufwand nicht als ihren ausgeben. Und wenn man es schafft, das alles nicht so verbissen zu sehen, sondern ganz relaxt bleibt. Endlichkeit ist doch was feines.